V2012 Next Generation - Was ist neu?

Einzelne Funktionen im Überblick


Themen:


Mit „Next Generation“ der V2012 von IRONCAD4D gehen wir einen Schritt weiter in Richtung Produktivität. Die Version V2012 setzt dabei auf die Erweiterung von Funktionalitäten zur Vereinfachung des Konstruktionsprozesses, um die Gesamtproduktivität von Konstrukteuren zu verbessern. Die Optimierung ist direkt erkennbar, da viel weniger Mausklicks für bestimmte Aktionen benötigt und die Navigation mit der Maus kürzer wird. Zusätzlich wurde der Konstruktionsprozess beschleunigt, indem komplexere Befehle vereinfacht wurden.

Die V2012 legt dabei den Focus neben der Produktionssteigerung auf eine noch größere Kundenzufriedenheit, indem eine Reihe von Stabilitäts-, Qualitäts- und Kapazitätsaspekten adressiert wurden. Damit enthält diese Version über 1000 Qualitätsverbesserungen und erzielt eine Verbesserung der Performance von 20% - 50%.

In diesem Dokument finden Sie detaillierte Informationen zu den verbesserten Funktionen in V2012.

 

Optimierung zur Produktivitätssteigerung

 

Direkte Eingabe bei IntelliShape-Griffen

Bei Intellishape Griffen ist jetzt das direkte Eingeben von Werten möglich. Diese Optimierung führt dazu, daß bei den am häufigsten genutzten Befehlen in IRONCAD4D zwei Mausklicks und druchschnittlich 10cm Mausweg gespart werden.
Nun können Sie einfach auf einen IntelliShape-Griff klicken oder ihn ziehen und den gewünschten Wert direkt eingeben. Damit werden der Doppelklick bzw. der Rechtsklick für das Kontextmenü überflüssig.


Direkte Eingabe bei IntelliShape-Griffen



Direkte Werteingabe bei TriBall-Verschiebungen oder –Rotationen

Analog zur Optimierung der IntelliShape-Griffe können nun auch bei Verschiebungen oder Rotationen über den TriBall Werte direkt eingegeben werden. Diese neue Funktionalität beschleunigt die Positionierung von Objekten, da Sie nun die gewünschten Werte einfach im Befehl eingeben, ohne die Dialogboxen zur Eingabe der Werte öffnen und schließen zu müssen.

Direkte Werteingabe bei TriBall-Verschiebungen oder –Rotationen

 

Feedback beim Auswählen

Nun gibt es hilfreiches Feedback bei der Auswahl von Objekten: Der Name des ausgewählten Objektes, sei es eine Baugruppe, ein Bauteilen oder ein IntelliShape wird in der Nähe des Cursors anzeigt. Durch die Anzeige des Namens sind Sie sicherer, dass das richtige Objekt ausgewählt wurde.

Feedback beim Auswählen

 

Steuerung der Anzeige von Bauteilnamen im Strukturbaum

Oftmals ist im Strukturbaum eine genauere Anzeige von Bauteilen oder Baugruppen gewünscht. Sie können nun neben dem Namen von Bauteilen / Baugruppen auch die Attributfelder der Stückliste „Bauteilnummer“ und „Bauteilbeschreibung“ anzeigen lassen. Der Informationsgehalt im Strukturbaum wird bestimmt über die allgemeinen Optionen, dort „Einstellungen für Bauteile“.

Steuerung der Anzeige von Bauteilnamen im Strukturbaum

 

Beispiel für die Einstellungen der Anzeige im Strukturbaum

 

Erweiterte SmartSnap-Funktionalität für die TriBall-Orientierungsgriffe

Die Orientierungsgriffe des TriBall verfügen nun über eine weitere intelligente SmartSnap-Funktionalität, so dass die Anwender-Lernkurve enorm verbessert und außerdem die Anzahl der notwendigen Rechtklicks minimiert wird. Folgende neue Funktionen stehen Ihnen hier zur Verfügung:

  • Orientierungsgriff auf eine lineare Kante ziehen -> Der Orientierungsgriff wird automatisch parallel zur ausgewählten Kante ausgerichtet.
  • Orientierungsgriff auf eine kreisförmige Kante ziehen -> Der Orientierungsgriff wird automatisch auf den Mittelpunkt der ausgewählten kreisförmigen Kante ausgerichtet.
  • Orientierungsgriff auf eine Fläche ziehen -> Der Orientierungsgriff wird automatisch senkrecht zur ausgewählten Fläche ausgerichtet.
  • Orientierungsgriff auf eine zylindrische Fläche ziehen -> Der Orientierungsgriff wird automatisch parallel zur Achse der ausgewählten zylindrischen Fläche ausgewählt.

 

Erweiterte SmartSnap-Funktionalität für die TriBall-Orientierungsgriffe



TriBall-Aktivierung auf dem zuletzt kopierten oder verknüpften Objekt

Beim Kopieren oder Verknüpfen von Objekten ist es oftmals vorteilhaft, wenn für eine weitere Verknüpfung bzw. Kopie des zuletzt erzeugten Objekts der TriBall an dieser Stelle positioniert wird, anstatt einer TriBall-Aktivierung auf dem ersten Original-Objekt. Diese Einstellung kann sowohl global - also für alle Befehle - oder individuell für den jeweils aktuellen Befehl festgelegt werden.

TriBall-Aktivierung auf dem zuletzt kopierten oder verknüpften Objekt



TriBall-Ebenen sperren

Bisher konnte nur eine Achse gesperrt werden, so dass der TriBall sich entlang diese Achse bewegte, wenn am Zentrumsgriff gezogen wurde.
Nun können auch TriBall-Ebenen gesperrt werden, so dass sich der TriBall beim Ziehen am Zentrumsgriff parallel zur gesperrten Fläche bewegt.

TriBall-Ebenen sperren



TriBall-Funktion „Einrasten auf Zentrumspunkte“ über <Umschalt>

Innerhalb der Konstruktionsarbeit gehört das Ausrichten auf Zentrumspunkte von kreisförmigen Bezugselementen zu den üblichen Aufgaben. Um die Anzahl der hierfür notwendigen Mausklicks bei der Arbeit mit dem TriBall zu reduzieren, wurde bei der Option „Zu Punkt“ eine neue Funktionalität hinzugefügt. Sie können nun – wenn Sie einen bestimmten Punkt auswählen möchten – die <Umschalt>-Taste gedrückt halten, während er eine kreisförmige Kante auswählt, so dass die Ausrichtung automatisch auf den Mittelpunkt der ausgewählten, kreisförmigen Kante erfolgt. Beispiel: Wenn Sie den Zentrumspunkt des TriBalls mit gedrückter <Umschalt>-Taste zu einer kreisförmigen Kante ziehen, rastet der TriBall automatisch auf dem Zentrumspunkt der Kante ein. Ebenso funktioniert der Befehl „Zu Mittenpunkt“, für den Sie zwei Punkte auswählen. Halten Sie auch hier die <Umschalt>-Taste gedrückt, während Sie die beiden Punkte auswählen, so dass automatisch der Mittelpunkt während der Auswahl lokalisiert wird.

TriBall-Funktion „Einrasten auf Zentrumspunkte“ über <Umschalt>



Anwenderdefinierte Anpassung des Symbolbandes

Im Zuge der Verbesserungen im variablen Symbolband haben Sie nun die Möglichkeit, das Layout des Symbolbandes nach weigenen Anforderungen anzupassen.
Es können neue Reiter und Befehlsgruppen im Symbolband hinzugefügt werden und auch das voreingestellte Symbolband kann nach Bedarf angepasst werden. So wird der Workflow in der Konstruktionsarbeit optimiert: weniger häufiger verwendete Befehle werden einfach aus dem Symbolband entfernt.

Anwenderdefinierte Anpassung des Symbolbandes



Zusätzliche Steuerungen für die mittlere Maustaste

Es wurden weitere Steuerungsmöglichkeiten für die Belegung der mittleren Maustaste hinzugefügt, so dass nun auch die Funktionen „Auf Fläche blicken“ und „Fensterzoom“ mit Tastaturkürzel belegt werden können. Damit können auch diese Funktionen über benutzerdefinierte Tastaturkürzel mit den Tastenkombinationen <Strg> + <Alt>, <Umschalt-> + <Alt> oder <Strg> + <Alt>+<Umschalt> festlegt werden. So wird kostbare Arbeitszeit eingespart, da nicht mehr der Weg über die Programmoberfläche notwendig ist.

Zusätzliche Steuerungen für die mittlere Maustaste
Mittlere Maustaste + <Umschalt> + <Alt> mit „Fensterzoom“ belegen

 

Verbesserter Solver für 3D-Zwangsbedingungen zur bidirektionalen Unterstützung

Der Solver für 3D-Zwangsbedingungen wurde dahingehend verbessert, dass die Positionierung und Bearbeitung von verknüpften Komponenten vereinfacht wurde. So sind 3D-Zwangsbedingungen zwischen Bauteilen und Baugruppen nun bidirektional. Dies bedeutet, dass beide verknüpften Objekte frei bewegt werden können, um eine Anweisung für eine Positionsänderung zu erfüllen. Dies entspricht dem Positionierungsverhalten von Objekten in der realen Welt.

Um festzulegen, welche Objekte verschoben werden können, wurden zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten sowie voreingestellte Verhaltensoptionen eingefügt, um das favorisierte Verhalten bei einer Verschiebung zu unterstützen. Ein ausgewähltes Objekt kann damit solange frei im Raum bewegt werden, solange es nicht über die Freiheitsgrade anderer gesperrt ist. Es stehen zusätzliche Optionen für Komponenten einer Baugruppe zur Verfügung, so dass diese über Positionsänderungen auch außerhalb der Baugruppe positioniert werden können. Diese Funktionalität ist beispielsweise dann sehr hilfreich, wenn eine Komponente einer Baugruppe in der Position abhängig von anderen Objekten - die nicht notwendigerweise derselben Baugruppe angehören - geändert werden müssen, was in der Mechanik häufig vorkommt. Zwangsbedingungen, die in den vorigen Programmversionen zugewiesen wurden, bleiben erhalten und werden in der bisherigen Art und Weise gelöst, um das bisherige Verhalten von Objekten weiter einzuhalten. Dies wird auch am SmartMaß angezeigt Neu hinzugefügte SmartMaße verhalten sich der aktuellen V2012-Funktionalität entsprechend.

Verbesserter Solver für 3D-Zwangsbedingungen zur bidirektionalen Unterstützung



Verbessertes Werkzeug für Zwangsbedingungen

Um den Positionierungsprozess zu verbessern, wurde das Werkzeug für das Anbringen von automatischen Zwangsbedingungen verbessert, so dass eine schnellere Eingabe von verfügbaren Zwangsbedingungen möglich ist und außerdem mehrere Zwangsbedingungen innerhalb desselben Befehls hinzugefügt werden können.
Es erscheint nun während der Auswahl in der Szene eine Befehlsleiste mit den verfügbaren Zwangsbedingungen (analog zu den über Taste <S> Aufrufbaren), über die Sie direkt die Zwangsbedingungen, sozusagen „Vor Ort“ zuweisen können. Nun müssen Sie diese nicht mehr über den Befehlsbrowser links im Anwendungsfenster zuweisen.
Nachdem Sie eine gewünschte Zwangsbedingung ausgewählt haben, wird der Befehl automatisch so zurückgesetzt, dass Sie weitere Zwangsbedingungen auswählen können, bevor Sie alle Zwangsbedingungen mit einem einzigen Mausklick endgültig zuweisen.


Verbessertes Werkzeug für Zwangsbedingungen



Unterstützte Wiederverwendung von Zwangsbedingungen

In der Konstruktion kommt es häufig vor, dass Sie Zwangsbedingungen, die Sie bereits an Objekte angefügt haben, wieder ändern möchten. Oder Sie haben Kopien von Objekten erstellt und wollen für diese Zwangsbedingungen erneut hinzufügen oder ändern. Es wurden neue Verhaltensoptionen für die Zwangsbedingungen und SmartMaße programmiert, so dass dieselben Zwangsbedingungen für eine Neupositionierung wiederverwendet werden können. So können Sie beispielsweise eine Schraube koaxial zu einem bestimmten Bohrloch ausrichten. Aufgrund der Konstruktionsänderung wird dann ein Bohrloch genau dort erzeugt, wo die Kopie der Schraube positioniert wird. Nach der Erzeugung der Kopie können Sie ganz bequem den Endpunkt der zuvor erstellten Zwangsbedingung an die entsprechende, neue Position ziehen und so die kopierte Schraube ausrichten.

Unterstützte Wiederverwendung von Zwangsbedingungen



Befehlsleiste für den Schnellzugriff in der Skizze

Während der Arbeit in einer Skizze haben Sie auf der linken Seite des Anwendungsfensters den Befehlsbrowser mit den jeweils verfügbaren Optionen in der Skizze. Um diesen Prozess abermals zu beschleunigen, können Sie nun einfach über die Tastatur <S> eingeben, um eine Befehlsleiste für den Schnellzugriff direkt in der Szene zu öffnen, wo der Mauszeiger gerade positioniert wurde. Dies spart wertvolle Zeit ein, da Sie nicht mehr zum Befehlsbrowser navigieren müssen und Befehle schneller eingeben können.

Befehlsleiste für den Schnellzugriff in der Skizze



Neue Funktion gesperrter Durchdringungspunkt als Zwangsbedingung in der Skizze

Es gehört zu den gängigen Konstruktionsanforderungen, dass ein Formelement relativ zu einem anderen Objekt positioniert werden soll, wobei dieses andere Objekt durch die Skizze des ersten Objektes hindurchläuft. Sie könnten beispielsweise eine 3D-Kurve oder beliebige andere Kurve durch die Skizze einer Ebene führen. An dem Punkt, wo die Kurve durch die Ebene verläuft, wird nun ein Element erstellt, über das das Objekt fixiert wird, das entlang dem Pfad läuft.
Es wurde eine neue Funktion für die Skizze programmiert, um eine Skizzengeometrie an dem Punkt auszurichten, an dem die Skizzenebene durchkreuzt wird. Da hiermit eine Zwangsbedingung in der Skizze hinzugefügt wird, wird die Skizze automatisch aktualisiert und entsprechend angepasst, sobald die Kurve geändert wird.

Neue Funktion gesperrter Durchdringungspunkt als Zwangsbedingung in der Skizze



Unterstützung von Verknüpfungen zu Skizzen-Konturen

Es wurden in der Skizze neue Funktionalitäten hinzugefügt, damit Formelemente über geschlossene Konturen erstellt werden können und dabei eine Verknüpfung zur Skizze erhalten bleibt. Diese Funktionalität ermöglicht Ihnen, eine Skizze zu erzeugen, in der verschiedene Formelemente mit der Skizzengeometrie verknüpft werden. Dies ist dann sinnvoll, wenn Sie beispielsweise 2D-Geometrie importieren, über die eine Baugruppe oder auch mehrere Bauteile definiert werden und die 2D-Skizze als das steuernde Hauptobjekt erhalten werden soll, so dass Sie künftig nur eine einzige Skizze für alle Objekte bearbeiten.

Unterstützung von Verknüpfungen zu Skizzen-Konturen



Bearbeitungsgriffe für Verrundungen und Fasen

Mit der neuen Version stehen Ihnen nun auch Bearbeitungsgriffe an Verrundungen und Fasen während deren Erzeugung zur Verfügung, so dass eine dynamische Bearbeitung der Größen möglich ist. Wenn Sie an den Griffen ziehen, können Sie direkt die gewünschten Werte eingeben, um Ihren Workflow zu optimieren. Außerdem können Sie mehrere Kanten gleichzeitig auswählen und dann den entsprechenden Griff ziehen, um alle Auswahlen nach Bedarf zu bemaßen.

Bearbeitungsgriffe für Verrundungen und Fasen



Neue Funktion für anwenderdefinierte Bohrungen

Im Symbolbandreiter wurde ein neuer Befehl hinzugefügt, um künftig auch anwenderdefinierte Bohrungen über die vorhandene einfache Drag & Drop-Methode zu erzeugen. Mit Hilfe dieses neuen Befehls (in Symbolbandreiter & Befehlsgruppe „Formelement“) können Sie mehrere anwenderdefinierte Bohrungen desselben Typs in einem einzigen Moment erstellen und dafür Referenzpunkte wie Zentrumspunkte oder Punkte der Skizzenebene einsetzen, um die Position der anwenderdefinierten Bohrungen festzulegen.

Neue Funktion für anwenderdefinierte Bohrungen




Neue Option für abgewickelte Blechbauteile, um den K-Faktor nach DIN6935 hinzuzufügen

Die in der letzten Version hinzugekommene Funktion für die Abwicklung von Volumenbauteilen, bzw. Flächen von Blechbauteilen wurde erneut erweitert. Nun können Sie die Biegezugabe nach DIN6935 für den K-Faktor nun hinzufügen lassen. Damit haben Sie die Möglichkeit, importierte Blechbauteile abzuwickeln bzw. Solids oder Flächen nach den gängigen Standards für die Biegezugabe zu erzeugen.

Neue Option für abgewickelte Blechbauteile, um den K-Faktor nach DIN6935 hinzuzufügen



Neue Funktionalität AutoFit für Ebenen von Fixierten Bauteilen

Beim Konstruieren mit Fixierten Bauteilen werden Referenzebenen am Bauteil angezeigt, um die Referenzbezüge zu den Positionen der einzelnen Ebenen anzuzeigen. In der neuen Version wurden Verbesserungen erreicht, wodurch Referenzebenen jetzt automatisch aktualisiert und neu bemaßt werden, sobald die Geometrie geändert wird. Diese Funktionalität ermöglicht eine einfachere Auswahl sowie Visualisierung von Ebenen, während sie bearbeitet werden.

Automatische Unterstützung der Flächenverschiebung über den TriBall

Um den Workflow in der Konstruktion zu verbessern, können Sie den Befehl zur Flächenverschiebung direkt aktivieren, indem Sie eine Fläche auswählen und dann den TriBall starten, über den Sie die Fläche verschieben. Dieses neue Verhalten macht es überflüssig, den bisherigen Befehl „Fläche verschieben“ aufrufen zu müssen, wenn Sie sich gerade in der Auswahl und Bearbeitung von Flächen befinden.

Verbesserte Unterstützung großer Import-Dateien

Häufig muß man in einer Konstruktion mit importierten Daten arbeiten. Hier wurden neu Optionen hinzugefügt, die einen deutlich schnelleren und platzsparenden Zugriff zu ermöglichen und dem Anwender Zugriff auf die Struktur der Daten zu ermöglichen.
Komplexe Modelle können jetzt (speichersparend!) als Referenz eingelesen werden. Solche Bezugs-Modelle können nicht mehr modifiziert werden, dienen aber als „Grenzen“ für die Modellerstellung. Ein Intellishape kann z.B. üner „Zu Punkt“ auf eine Fläche der Bezugsgeometrie verlängert werden. Die Baugruppen- und Bauteil-Struktur einer solchen Geometrie kann erhalten bleiben.

Verbesserte Unterstützung großer Import-Dateien

 

Eigenschaften Import - Verschmelzen

 

Indikatoren für die Flächenrichtung

Bei den Befehlen zur Flächenbearbeitung „Regelfläche“ und „Übergangsfläche“ werden neue Indikatoren auf ausgewählten Randkurven angezeigt, die die Richtung der Fläche anzeigen. Sie haben jetzt die Möglichkeit, direkt diese Indikatoren anzuklicken, um darüber die Richtung umzukehren, so dass Sie hierfür nicht mehr extra das Kontextmenü öffnen müssen oder die Kurven neu auswählen müssen.

Indikatoren für die Flächenrichtung

Indikator für die Anzeige und zum Umschalten der Flächenrichtung

 

Allgemeine Verbesserungen

Verbesserungen in der programminternen Speicherverwaltung

Es wurde Verbesserungen innerhalb des gesamten Programms vollzogen, um die Speicherverwaltung zu optimieren. Die wichtigsten Verbesserungen betreffen die platzsparende Verwaltung der grafischen 3D-Darstellung. So wird die benötigte Speicherkapazität reduziert, so dass die Performance steigt. Darüber hinaus wird mehr Stabilität in der Anwendung erreicht, da Probleme aufgrund begrenzter Speicherkapazität verringert werden.

Verbesserte Performance beim Laden großer Dateien

Bei den Verbesserungen hinsichtlich der Performance wurde weiterhin der Fokus auf die Performance beim Laden von Dateien gerichetet. Es konnte eine Performance-Steigerung von nahezu 20% beim Laden von großen Baugruppendateien erreicht werden.

Verbesserte Interaktion

Zusätzliche Verbesserungen wurden erreicht, um die Interaktion innerhalb der Anwendung und Programmrückmeldung in der Skizzenumgebung (gerade beim Auswählen) zu optimieren. Dies schließt auch die integrierte 2D-Umgebung DRAFT ein.

Verbesserungen beim Start und beim Umschalten zwischen Dokumenten

Die Reaktionsgeschwindigkeit beim Umschalten zwischen Dokumenten und in der 3D-Zeichnungsumgebung wurde deutlich verkürzt.

Verbesserte Erstellung von 2D-Ansichten

Das Erzeugen und Aktualisieren von 2D-Ansichten in der Zeichnung wurde durch verbessertes Mulit-Threading (gleichzeitige Verwendung von mehreren CPUs) erheblich beschleunigt. Dies gilt ebenfalls für die DRAFT-Ableitung von Zeichnungen.

Verbesserungen in 2D DRAFT

Neupositionierung von Schnittlinien durch Bearbeitungsgriffe

In DRAFT wurden neue Bearbeitungsgriffe an Schnittlinien hinzugefügt, damit diese neu positioniert werden können. Sie können die Schnittlinien ziehen und auf anderen Elementen mit Hilfe der bekannten SmartSnap-Funktionalität einrasten lassen. Ebenso können die Beschriftungen der Schnittlinien neupositioniert werden, um Änderungen nach einer Aktualisierung entsprechend anzupassen.

Neupositionierung von Schnittlinien durch Bearbeitungsgriffe



Unterstützte Bearbeitung (Hinzufügen oder Löschen) von Schnitt-Beschriftungen

Die Beschriftungen von Schnittlinien können Sie jetzt auch im Nachhinein bearbeiten, indem Sie Beschriftungen (nach deren Erstellung) hinzufügen oder löschen. Über den Bearbeitungsbefehl und die Auswahl der gewünschten Beschriftung stehen Ihnen nun verschiedene Optionen zur Verfügung, um die Beschriftung zu bearbeiten.

Unterstützte Bearbeitung (Hinzufügen oder Löschen) von Schnitt-Beschriftungen



Verbesserte Unterstützung von verknüpften Bemaßungen

Die Verknüpfung von Bemaßungen bei der Projektion von 3D-Geometrie in 2D-Zeichnungen wurde ebenfalls optimiert. So werden beispielsweise Bemaßungen, die mit Kanten von Schnittansichten verknüpft sind, während einer Aktualisierung einer 3D-Geometrie beibehalten.

Vereinfachte Einstellungen für verschmolzene und verknüpfte Bauteile in der Stückliste

Wenn Sie eine Stückliste erstellen, haben Sie üblicherweise verknüpfte Bauteile, die zusammen addiert werden. In dieser Version kann bereits während der Erzeugens der Stückliste addiert werden, so dass der Wert nicht manuell nachträglich geändert werden muss.

Vereinfachte Einstellungen für verschmolzene und verknüpfte Bauteile in der Stückliste




Einstellungen für die Form der Positionsblase

Es wurden neue Funktionalitäten hinzugefügt, um sowohl die globalen als auch die individuellen Eigenschaften der Anzeige von Positionsnummern festlegen zu können. Während des Einlesens einer Stückliste aus dem 3D Modell können Sie für die gesamte Stückliste eine andere Form der Positionsblase einstellen. Um den Umriss einer Positionsblase individuell zu setzen, klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf eine Positionsnummer und stellen Sie die gewünschte Form ein.


Einstellungen für die Form der Positionsblase



Weitere Arten von Bemaßungen

Im Auswahlmenü für Bemaßungen stehen diese neuen Bemaßungstypen zur Verfügung: Linearmaß, Winkelmaß, ausgerichtetes Maß, Durchmessermaß, Radiusmaß, Bogenwinkelmaß und Bogenlänge.

Weitere Arten von Bemaßungen
Neue Bemaßungstypen

 

Vorlagen für Stücklisten mit automatischer Gewichtsberechnung

Wenn Sie eine Stückliste erstellen, haben Sie die Möglichkeit, einen Befehl zur Gewichtsberechnung zu aktivieren. Nach der Aktivierung dieses Befehls wird das Gesamtgewicht automatisch berechnet und in der neu erzeugten Stückliste angezeigt. Sie können die Position zur Gewichtsberechnung und weitere Einstellungen in den Optionen zu „3D Stückliste importieren“ einstellen.

Vorlagen für Stücklisten mit automatischer Gewichtsberechnung



Weitere Optionen für unendliche Linien (X-Linien)

Es wurden neue Optionen für unendliche Linien hinzugefügt:
Zwei Punkt, Senkrecht, Waagrecht, Halbiert, Winkel und Offset.

Weitere Optionen für unendliche Linien (X-Linien)



Erstellen neuer Blöcke über Kopieren und Einfügen

Beim Kopieren oder Einfügen können Sie einen neuen Block als eigenständiges Objekt einfügen. Sie haben dann die Möglichkeit, den neuen Namen einzugeben und mit der Positionierung fortzufahren. Diese neue Funktion hilft bei der Bearbeitung vorhandener Zeichnungsdaten.

Erstellen neuer Blöcke über Kopieren und Einfügen

 

Ausblenden von Geometrie

Wenn Sie mit Blöcken in der Konstruktionsumgebung arbeiten, stehen Ihnen nun neue Optionen zur Verfügung, um die Geometrie, die hinter einem bestimmten Block liegt, auszublenden. Wählen Sie dazu einfach den gewünschten Block und wählen Sie im Kontextmenü über die rechte Maustaste die Option „Ausblenden“, um alle Objekte hinter dem ausgewählten Block auszublenden.

Ausblenden von Geometrie



Trimmbefehl über extern verknüpfte Datei

Wenn Sie mit extern verknüpften Dateien arbeiten, stehen Ihnen nun im Trimmbefehl weitere Optionen zur Verfügung. Sie können die Geometrie in der extern verknüpften Datei als Trimmränder einsetzen.

Trimmbefehl über extern verknüpfte Datei




Unterstützung von geschnittenen Schraffuren

Nachdem Sie eine Schraffur erstellt haben, können Sie diese nun auch mithilfe von Geometrie, die die Schraffur schneidet, teilen. Dabei können Sie die Anzeige-Eigenschaften jeder Schraffurgrenze individuell festlegen.

Unterstützung von geschnittenen Schraffuren



Unterstützte Suchen-/Ersetzen-Funktion bei Blöcken

Der Befehl „Text suchen und ersetzen“ wurde dahingehend erweitert, dass Sie nun Text sowohl innerhalb von Blöcken als auch auf der aktuellen Zeichnung durchsuchen können. Diesen Befehl können Sie im Menü „Bearbeiten“ aktivieren.

Unterstützte Suchen-/Ersetzen-Funktion bei Blöcken




Schnellsuche im Eigenschaftsbrowser

Im Eigenschaftsbrowser wurde eine neue Option hinzugefügt, um innerhalb des Dokuments eine Schnellsuche anhand von anwenderdefinierten Daten zu starten. So können Sie beispielsweise eine Auswahl einer bestimmten Ebene festlegen, so dass alle Geometrie-Elemente gesucht werden, die diesen Ebenentyp aufweisen. Diese Funktionalität wurde an einer für den Anwender bequemen Position integriert, so dass das Suchen von Elementen innerhalb einer Zeichnung erleichtert wurde.

Schnellsuche im Eigenschaftsbrowser



Neue Werkzeugleiste für die Einstellungen „Fangen“ von Objekten

Das Fangen von Objekten wird in der DRAFT-Umgebung bei vielen Befehlen eingesetzt. Viele dieser Fang-Optionen können Sie aktivieren, wenn Sie die Leertaste während bestimmter Befehle – wie beispielsweise die Bemaßung – drücken. Um die Effizienz zu steigern, wurde nun eine neue Werkzeugleiste mit diesen Fangoptionen integriert. Sobald Sie die Werkzeugleiste geöffnet haben, können Sie direkt den gewünschten Fangtyp und dann die entsprechende Geometrie auswählen, um das Fangverhalten zu aktivieren.

Neue Werkzeugleiste für die Einstellungen „Fangen“ von Objekten



Einfaches Drucken über Kontextmenü Model/Layout

Über das Kontextmenü (rechte Maustaste) im Reiter können Sie nun direkt den Druckbefehl über dem Modell/Layout starten.

Einfaches Drucken über Kontextmenü Model/Layout



Programm- und Betriebssystem-Updates

Verbesserungen im Erweiterten OpenGL-Modus und Direct-3D-Modus


Innerhalb des IRONCAD4D Erweiterter OpenGL/Direct 3D Modus wurden weitere Optimierungen durchgeführt. So wurde HOOPS 3D von TechSoft3D auf den Stand der neuesten Version 19.04 aktualisiert, die eine verbesserte Echtzeit der grafischen Performance und eine verbesserte grafische Ansichtsqualität liefert. Details zu den Verbesserungen von HOOPS finden Sie hier: http://developer.techsoft3d.com.

Upgrades der Subsysteme

  • Updates im Parasolid™ Modeling Kernel: Es wurden Updates des Parasolid Kernels implementiert. Diese Updates enthalten verschiedene Optimierungen in Bezug auf das Modellieren von Geometrie. Ebenso werden neue Versionen unterstützt, so dass Dateien bis zu Version 24 importiert und exportiert werden können.
  • Updates im ACIS™ Modeling Kernel: Auch im ACIS-Kernel wurden Updates implementiert. Diese Updates beinhalten verschiedene Verbesserungen im Hinblick auf die Modellierung von Geometrie als auch auf den Support neuer Versionen. Von der aktuellen Version wird Version 21 SP3 unterstützt.
  • Updates im TechSoft 3D HOOPS™ Toolkit: Durch die Updates in der letzten Version des HOOPS-Toolkits können Anwender nun ihre IRONCAD4D-Szenedateien im neuesten HSF-Format speichern. Damit können Sie Daten mit anderen Anwendungen wie beispielsweise Viewern teilen, während Sie von den Vorteilen der aktuellsten visuellen und leistungsbezogenen Verbesserungen profitieren.
  • Unterstützung des Spatial 3D Interop™ Übersetzers: Viele Import- und Export-Optionen in IRONCAD4D – einschließlich STEP und IGES – wurden mit Hilfe der Version 22 von Interop von Spatial auf den neuesten Stand gebracht. Diese Aktualisierung verbessert die Verlässlichkeit der Interoperabilität beim Import und Export verschiedener CAD-Anwendungen. Darüber hinaus wurde die im Übersetzerpaket unterstützten Fremddatei-Übersetzer so aktualisiert, dass Sie die folgenden neuen Versionen unterstützen: Inventor 2012, Wildfire 5.0, SolidWorks 2011, Unigraphics NX Versionen 11 bis 18 und Version NX1 bis NX6, sowie NX7.5, außerdem CATIA V5 unterstützt die das Lesen von R2 bis R20 und das Schreiben von R6 bis R20.
  • Upgrade von 3D PDF: Die Unterstützung von Adobe 3D-PDF wurde in dieser Version der IRONCAD4D Design Collaboration Products Suite so geändert, dass diese Funktionalität nun auf Bibliotheken von TechSoft3D basiert, die wiederum auf dem PRC-Format aufbauen. Dieses Upgrade verbessert die allgemeine Stabilität, Qualität und Performance der neuesten Generation von 3D PDF in der DCS-Produktserie von IRONCAD4D.
  • Externe neue und aktualisierte Anwendungen

 

Aktualisierungen und neue Partner-Programme 

NEi Software Inc. – “NEi Nastran für IRONCAD4D” – auf Nastran basierende FEM-Berechnung in der assoziativen 3D-Umgebung von IRONCAD4D

Die beiden Firmen NEi Software and IronCAD haben sich zusammengeschlossen, um für die Produkte IRONCAD4D und INOVATE der IronCAD Design Collaboration Suite die auf NASTRAN basierende FEM-Berechnung zu integrieren. "NEi Nastran für IRONCAD4D" beschreibt ein leistungsstarkes Instrument für die Finite-Elemente-Berechnung, das für IRONCAD4D und INOVATE entwickelt wurde. So haben Sie die Möglichkeit, die Standard-Funktionalität von IRONCAD4D bzw. INOVATE für die Konstruktion einzusetzen und aus der jeweiligen Anwendung heraus direkt FEM-Berechnungen zu starten, so dass hierfür nicht mehr zusätzliche Programme erforderlich sind.
NEi Nastran für IRONCAD4D
Registrierte Anwender können "NEi Nastran für IRONCAD4D"
herunterladen und installieren, so dass Sie folgende Funktionalitäten mit Knotenbegrenzung nutzen können:

  • Linearer stationärer Wärmetransport
  • Eigenfrequenzen, Knicken und Beulen, Verbundwerkstoffe
  • und Vorspannung
  • Erweiterte Dynamik (Einschwingverhalten und Frequenzgangberechnung
  • Nichtlineare Berechnung: Nichtlineare statische und transiente Berechnung
  • Nichtlinearer stationärer und transienter Wärmetransfer


Sie können natürlich auch lizenzierte Versionen der Funktionalitäten – abgestimmt auf Ihre Konstruktionsvorhaben – erwerben. Setzen Sie sich dazu einfach mit uns in Verbindung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Referenzen von NEi Software-Kunden:

Georgische Aerospace Gruppe
 
Georgische Aerospace Gruppe
„Als wir angefangen haben, nach einer geeigneten FEM-Lösung zu suchen, standen über 17 Programme zur Auswahl. Wir entschieden uns für NEi Nastran. Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig der Support der NEi-Mitarbeiter für unsere Kaufentscheidung war. Vertriebsleute können Ihnen alles Mögliche anbieten, aber den Beweis liefert nach dem Kauf der Support. Die Mitarbeiter von NEi haben alle Versprechen eingehalten. Ich selbst war ein Neuling in der FEM-Berechnung und bereits im ersten Projekt hatte ich eine Menge Fragen. Ich erhielt Antworten auf all meine Fragen. Dadurch ist es mir letzten Endes auch gelungen, meine Projekte in der geplanten Zeit abzuschließen. Angesichts des attraktiven Preis-Leistungsverhältnisses hätte ich es nie für möglich gehalten, einen qualitativ derart hochwertigen Support zu erhalten.“ Joel Simansky – Senior Ingenieur
 

L’Garde
L’Garde
 „An den zeitnahen und fachkundigen Support von NEi Software kommen unseren anderen beiden FEM-Unternehmen, über die wir Lizenzen abgeschlossen haben, nicht einmal ansatzweise heran. Der Support in NEi ist weitaus präziser als jener der beiden anderen Pakete. Daher gehört eine Bestätigung, dass wir mit dem NEi-Support absolut zufrieden sind, zu unserem Understatement. Ich wünschte nur, dass wir früher auf NEi aufmerksam geworden wären.“
Dr. Art Palisoc – Programm Manager

Support erhalten Sie:

  • - unter FAQs auf dieser WEBsite
    - per E-Mail: support[at]ironcad4d.de
    - per Telefon: +49 (0)7544 965 993-0   (innerhalb Deutschlands: FreeTel 0800-4766223)

Hilfe per Bildschirm-Konferenz:

Mikogo startenWie funktioniert es? Sie rufen bei uns an, richten einmalig den Mikogo-Client ein (ohne EDV-Abteilung), wir geben Ihnen die aktuelle Sitzungsnummer und schon geht es los.

1. Schritt: zum Download Mikogo ClientSupport-Button

2. Schritt: Client-Programm auf dem Desktop ablegen

3. Schritt: Programm vom Desktop starten und dann Sitzungsnummer eingeben.

Dokumentation per Film:

Dokumentieren Sie Ihre Fragen zum Programm oder Arbeitsablauf mit einem kleinen Film.
Wie Sie das machen, sehen Sie in diesem Film zur Erklärung, den Sie sich herunterladen können.

.wmv-DateiICON windows-mediaplayer oder .avi-DateiICON: avi

(Es geht nicht? Dann erst den MSU-Codec installieren und eventuell die .avi-Datei mit rechter Maus temporär speichern, bevor der Film gestartet werden kann.)

Und hier können Sie die notwendigen Programme herunterladen (Die Einrichtung dauert nur 2-3 Minuten):
Das Mitschnitt-Programm: CamStudio2-0.exe
Der Komprimierer: MSU-Codec-1v2.exe

 

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